A-Junioren warten weiter auf erste Punkte

Junioren

Erzielte den Ehrentreffen bei der 1:6-Schlappe: Ramon Solinger.

Die Schaaner A-Junioren kommen einfach nicht in die Spur. Anstatt aus den vergangenen Spielen Lehren zu ziehen, werden die Leistungen stehts schlechter. Nun ist immenser Teamgeist gefragt. Natürlich war man sich bewusst, das Rorschach eine ähnliche Ausgangslage wie Schaan „geniesst“. Mit der 1:6 (1:4)-Niederlage erwies man sich selbst aber keinen guten Dienst. Aus den Fehlern muss jetzt rasch gelernt werden, damit man nicht endgültig in den Abstiegsstrudel gerät.von Fabian Kaiser

Natürlich war man sich bewusst, das Rorschach eine ähnliche Ausgangslage wie Schaan „geniesst“. Doch anstatt sich aus dieser Situation zu befreien, glänzte man mit mentaler Abwesenheit, welche sich bereits in der vierten Minute bemerkbar machte. Ein Spieler umkurvte das Schaaner Mittelfeld, suchte per Steilpass einen Mitspieler, welcher die Verteidigung überlief und zum 1:0 einschob. Das 2:0 der Hausherren sah ähnlich aus. Ein langer Ball aus dem Mittelfeld fand wieder den schnellen Stürmer, der in der Eins-gegen-Eins-Situation mit dem letzten Verteidiger als Sieger hervorging. Dem anschliessenden Schuss konnte auch Torhüter Pirmin Marxer nichts mehr entgegensetzen. Ein Funken Hoffnung keimte dann durch eine Standardsituation auf. Einen hohen Ball in den Strafraum schloss Ramon Solinger zum 2:1 ab. Doch die Hoffnung währte nicht lange, denn kurz danach erzielten die Rorschacher das 3:1. Die Quelle des Angriffs war wieder ein langer Ball. Und das 4:1 kurz vor der Pause demonstrierte die Überlegenheit der Rorschacher. Der Verteidiger wurde kurzerhand überlupft und die Gastgeber schlossen direkt in die kurze Ecke ab. Bemitleidenswert war einmal mehr Goalie Marxer, der auch bei diesem Tor chancenlos war.

Mit neuem Elan aus der Kabine
Schaan kam schnell ins Spiel und nahm das Zepter in die Hand, denn viel zur verlieren hatte man bei einem solchen Spielstand nicht mehr. Man erspielte sich Chance um Chance, doch die Abschlüsse waren meist klägliche Versuche. Zu allem Überfluss konnte Rorschach nach einem Freistoss am Strafraum das 5:1 erzielen. In der 86. Minute dann auch noch das: Ein Handspielelfmeter. Der erste versuch wurde am Tor vorbeigeschossen. Aber da ein Schaaner zu früh in den Strafraum lief, gab es einen Zweiten, welchen Torhüter Pirmin Marxer souverän hielt. Den Schlusspunkt setzten nochmals die Rorschacher, als diese einen Einwurf nutzten um einen Angriff einzuleiten, der mit einem Tor abgeschlossen wurde. Das Spiel endete 6:1.

Fehler zu finden, ist in den ersten drei Spielen ist nicht schwer. Doch wie man mit der Analyse umgeht, muss man offenbar noch lernen. Nun sind die Schaaner sicherlich endgültig in der CCJL angekommen. Die Anpassungsphase ist vorbei. Nun müssen positive Ergebnisse her – sonst war es lediglich ein Gastauftritt in dieser höchsten Spielklasse.

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