Bernhard Allgäuer geht zum FC Rüthi

1. Mannschaft

Der 17-jährige Bernhard Allgäuer verlässt den FC Schaan und geht zum Ligakonkurrenten FC Rüthi. Dort trifft er auf seinen ehemaligen Trainer in Ruggell, Pascal Schütz. „Wir bedauern den Schritt von Bernie, aber die Tür zum FC Schaan wird ihm auch in Zukunft offen stehen“, erklärt FCS-Präsident Michael Winkler. Als Wechselgrund gab Allgäuer zu wenig Einsatzminuten an.Mit dem Anspruch, ein Ausbildungsverein zu sein, ging der FC Schaan in die Saison. Und so freute man sich im Sommer, als der Feldkircher Bernhard Allgäuer vom FC Ruggell auf die Rheinwiese wechselte. In der Vorbereitung fehlte Allgäuer, weil er sich vor Saisonstart, noch im Dienste des FC Ruggell, verletzte. Der 17-Jährige kämpfte sich an einen Stammplatz heran – gereicht hat es aber am Ende nicht. „Ich bin nicht einer, der als Joker eingewechselt werden will“, erklärt Allgäuer. In der Mannschaft und im Umfeld habe es ihm sehr gefallen. „Ich habe einfach zu wenig gespielt“, gibt Allgäuer als Hauptgrund für den Wechsel zum abstiegsgefährdeten FC Rüthi an. Er spielte für Schaan in fünf Spielen insgesamt 125 Minuten. Dabei erzielte er einen Treffer und einen Assist.

Die Geduld fehlte
Auch beim FC Schaan sieht man den Wechsel mit Bedauern. „Wir hätten gerne die Entwicklung von Bernhard weiter gefördert, weil wir um sein Talent wissen“, erklärt Michael Winkler. „Doch die Geduld von Bernhard war aber nicht so gross. Hätte er die Winter-Vorbereitung mitgemacht, wären seine Chancen auf einen Stammplatz gestiegen.“ Diesen Kampf wollte Allgäuer nicht weiterführen. „Am Ende macht der Trainer die Aufstellung und damit müssen die Spieler am Ende fertig werden. Auch die Geduld gehört zum besser werden dazu.“

Beim abstiegsgefährdeten Verein unter seinem ehemaligen Trainer Pascal Schütz dürfte ihm hingegen ein Stammplatz wohl praktisch kampflos auf sicher sein. Mit neun Toren in elf Spielen haben die Rüthner sechs Punkte Rückstand auf den rettenden drittletzten Rang, den derzeit der FC Triesenberg inne hat. Ob Allgäuer dort von seinen Mitspielern die Bälle bekommt, um die Rüthner aus dem Keller zu schiessen, bleibt also fraglich.

Wiedersehen am 17. Juni
„Wir danken Bernhard, dass er es bei uns versucht hat und wir werden ihn sicher im Auge behalten. Er hat grosses Talent und ist noch jung. Wenn er sich zutraut, den Sprung bei uns in der 1. Mannschaft zu schaffen, stehen ihm unsere Türen immer offen“, sagt der Präsident. „Für das Wiedersehen am letzten Spieltag am 17. Juni (um 17 Uhr in Rüthi) hoffe ich darauf, dass er sich ein wenig zurückhält. Ansonsten wünsche ich ihm natürlich nur das Beste.“

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