Weesen als nächste Hürde

Gegen den FC Weesen gab es zu Hause einen knappen 3:2-Sieg.

Morgen, um 17.30 Uhr empfängt der FC Weesen den Tabellenführer aus Schaan. Eine starke Truppe, die schon im Hinspiel auf der Rheinwiese die Schaaner vor zahlreiche Probleme stellte. „Weesens Gefährlichkeit liegt ganz klar vorne – schnelle und kaltschnäuzige Stürmer mit Erfahrung. Wir müssen uns sehr konzentrieren und immer auf der Hut sein“, erklärt Teamchef Daniele Polverino.Ein Problem, mit dem die Schaaner derzeit kämpfen, ist die Chancenauswertung. So war Daniele Polverino mit dem Spiel gegen Rorschach grundsätzlich zufrieden. „Das Spiel lief ausser dem Resultat ordentlich. Meines Erachtens müssen wir auch mal den Kopf hochhalten und schauen, ob einer besser positioniert ist. Hätten wir das gegen Rorschach gemacht, hätten wir ein bis zwei Tore mehr geschossen“, ist sich Polverino sicher.

Ventura fehlt – D’Elia vielleicht dabei
Auch die Verletzten-Situation stellt den Trainer vor eine grosse Herausforderung. „Diese Woche haben wir mit dem Training reduziert, da wir viele angeschlagene Spieler haben. Luca Ventura wird definitiv ausfallen. Vito Troisio ist auch angeschlagen, sollte aber morgen bereit sein.“ Womöglich gibt es aber den einen oder anderen Rückkehrer. „André Arpagaus konnte mittrainieren, aber 100-prozentig ist seine Verletzung noch nicht verheilt. Dominic Hehle hat die Einladung zu einer Hochzeit ausgeschlagen und wird mit uns dabei sein, klasse Einstellung! Fabio D’Elia könnte möglicherweise dabei sein, wenn es im heutigen Abschlusstraining wieder so gut klappen sollte wie am Dienstag“, fasst der Italiener die Situation zusammen. „Vielleicht werden wir Offensiv auch einen Stürmer von den A-Junioren mitnehmen.“

„Alles mobilisieren“
Im Endspurt geht es nun an die Kräfte: In den verbleibenden fünf Spielen muss jeder noch einmal alles mobilieren, was er hat. „Dieses Spiel wird sehr wichtig sein. Mir müssen Kompakt auftreten. Aneinander anfeuern und aufheizen. Es wird jetzt spannend auf der Zielgerade.“ Dass der Gegner ausgerechnet Weesen heisst, macht die Aufgabe nicht leichter. „Jeder Gegner gibt Grund zur Sorge. Weesen ein bisschen mehr, denn sie sind in der Rückrunde sehr stark. Haben sehr gefährliche Stürmer, die einst in 1.-Liga-Teams gespielt haben und sind mit einer sehr robusten Abwehr auch hinten gut bestückt.“