Trotz Personalproblemen auf Siegeskurs

Für das morgige Spiel fraglich: Der Schaaner Burak Eris.

Der FC Schaan steht an der Tabellenspitze, doch Grund zur Vorfreude besteht nicht: Zahlreiche Verletzte werden das morgige Spiel gegen Rorschach (16 Uhr) von der Tribüne aus ansehen müssen. Vor dem Abschlusstraining stehen hinter der Aufstellung einige Fragezeichen. Ausserdem wartet mit Rorschach ein unangenehmer Gegner, der im Hinspiel den drei Punkten sehr nahe war. „Wir müssen auf der Hut sein“, sagt Polverino.Das Lazarett des FC Schaan wird immer grösser. Fabio D’Elia konnte diese Woche zwar wieder mittranieren,  hat sich dabei aber den Finger gebrochen. Burak Eris musste vorzeitig das Training abbrechen. Da muss noch das Abschlusstraining abgewartet werden, ehe man sagen kann, ob er einsatzfähig ist oder nicht. Andrè Arpagaus hat die Bänder angerissen. Die Langzeitverletzten Toto und Bischof und der „Militarist“ Solinger werden ebenfalls fehlen. Auch die beiden Torhüter haben Probleme. „Uns klebt das Unglück an den Schuhen. Erfreulich ist dass Valerio Lage Martins wieder bei uns mittrainiert und uns für sechs Wochen helfen möchte, da die Situation sehr prekär ist“, sieht Polverino dennoch einen Silberstreif am Horizont und versichert: „Es werden elf Spieler auf dem Rasen sein, die alles geben werden.“

Unangenehme Rorschacher
Mit Ach und Krach konnte man das Spiel auf dem Pestalozziplatz in der Hinrunde mit 2:1 in der Nachspielzeit für sich entscheiden. „Rorschach hat eine starke Offensive. Die Stürmer sind quirlig und setzen immer nach. Auch im zentralen Mittelfeld haben sie einen guten Mann. Wir müssen auf der Hut sein“, weiss der Übungsleiter der Schaaner. „Auf dem Pestalozzi zu bestehen, ist keine einfache Angelegenheit und wir sind da als Sieger vom Platz gegangen. Wir hatten damals den Sieg erkämpft“, lobt er rückblickend die starke Moral seiner Mannschaft.

„Auf der neuen Matchuhr steht ein positives Resultat“
Für die Schaaner wird es eine Premiere sein: Erstmals wird auf der Rheinwiese mit einer Matchuhr mit Spielstandsanzeige gespielt. „Auf der neuen Matchuhr steht ein positives Resultat für uns, denn bis jetzt haben wir alle Heimspiele gewonnen. Diese Ungeschlagenheit zu Hause wollen wir bewahren. Aber aufgepasst: Rorschach hat diese Saison auch Montlingen auswärts geschlagen. Wir sind gewarnt.“
Auf die Frage, ob der 4-Punkte-Vorsprung in der Mannschaft Euphorie aufkommen liess, hält Polverino den Ball flach: „Euphorie dürfen wir keine aufkommen lassen, denn gewonnen ist noch nichts. Wie gesagt, es geht Spiel zu Spiel.“