Schaaner Zwo: Vom Punktelieferanten zum Siegerteam

Michael GassnerDas Schaaner Zwo ist eine Erfolgsgeschichte. Nach geduldigen fünf Jahren nach der Gründung entwickelte sich das Team von Trainer Michael Gassner prächtig. Hagelte es im ersten Spiel noch Klatschen, sind die Jungs im Laufe der Zeit zu einem Spitzenteam der 5. Liga aufgestiegen. Mit vier Siegen aus vier Spielen führen sie die Tabelle an. Wir sprachen mit Michael Gassner über die Gründe für die jüngsten Erfolge.

Michael, deine Saisonbilanz dürfte nach vier Siegen in vier Spielen zufrieden ausfallen bisher. Oder liegen wir falsch?
Michael Gassner: Mit der aktuellen Situation bin ich sehr zufrieden, wie könnte es auch anders sein.

Am Anfang, bei der Gründung des Teams, war man noch Punktelieferant. Was hat sich seither geändert?
Das Team hat sich doch merklich weiterentwickelt. Wir haben ein wenig Zeit benötigt, doch mittlerweile zahlt sich die Arbeit aus.

Zu Beginn war das Schaaner Zwo als Partytruppe bekannt. Ist man seither seriöser geworden? Oder weiss man immer noch, wie man feiert? 
Wir sind sicherlich seriöser geworden, jedoch können wir nach den Spielen immer noch feiern wie zu den besten Zeiten.

Welche Spieler sind neu dazugestossen, dass es jetzt so wie am Schnürchen klappt?
Wir haben einen neuen Torhüter sowie drei neue Feldspieler. Jedoch sieht man in den Spielen, dass das Team immer besser eingespielt ist und das angepeilte Spielsystem von den Spielern besser umgesetzt wird. Auch wurde auf diese Saison hin der Trainerstab erweitert, neu unterstützt mich noch Claudio Ebner.

Eindrücklich fällt die Bilanz in Sachen Gegentoren aus: Gerade mal einen Treffer hat man in den vergangenen vier Spielen kassiert. Wie lässt sich das erklären?
Wir spielen aus einer soliden Defensive heraus, wobei diese Saison die Abstimmung sehr gut klappt. Im Weiteren hat auch der neue Torhüter, Mike Jutzi seinen Anteil daran.

Am vergangenen Samstag haben die erste und die zweite Mannschaft Seite an Seite auf der Rheinwiese ihre Siege gefeiert. Die Stimmung war gut. Lässt sich das als positives Zeichen für den Verein werten oder gibt es das nur, wenn beide Teams gleichzeitig erfolgreich sind?
Die Stimmung zwischen der ersten und der zweiten Mannschaft ist diese Saison sehr gut. Wir haben konstruktive Gespräche miteinander und unterstützen einander nach Kräften. Dies ist auch als positives Zeichen für den Verein zu sehen.

Was waren vor Saisonbeginn die Mannschaftsziele? Haben die sich seit der jüngsten Siegesserie verändert?
Zu Beginn der Saison hatten wir das Ziel, im oberen Drittel mitzuspielen. Wir betrachten das Ganze von Spiel zu Spiel und wollen nicht zu weit in die Zukunft blicken. Wir müssen nun konzentriert weiterarbeiten und dann wird es gut herauskommen.