Faire und sichere Spiele

In den Wintermonaten der Saison 2010/2011 wurde vom Ostschweizer Fussballverband die Aktion „Faire und sichere Spiele“ in die Welt gesetzt. In der Vergangenheit wurde seitens der Schiedsrichter oder auch bei Spielinspektionen vermehrt festgestellt, dass das Verhalten um das Spiel Fragen aufzeigt.

Nicht erst seit den Ausschreitungen während dem Zürcher Derby am 2. Oktober muss sich der Fussball fragen, wie er solche Eskalationen verhindern kann.

Unter dem neuen Projekt wird der OFV bis Ende 2011 die Geschehnisse um das Spiel aufnehmen und mit den Vereinen die Situationen und die Lage besprechen, was auf und neben den Fussballplätzen alles abgeht.

„Das Ziel aus diesem Projekt ist den Erhalt der positiven Werte des Fussballs, Verhinderung von Gewalt mit einer Früherkennung und den Fairplay zu fördern. Wenn wir also heute über Gewaltprävention im Fussball sprechen, dann sollten wir im Auge behalten, worum es vorrangig geht: Es geht darum, die mit dem Fussball verbundenen positiven Werte von Toleranz, Partnerschaft, Fairness, Erleben von Gemeinschaft, Sieg und Niederlage zu erhalten“, erklärt dazu Stephan Häuselmann, Verbandspräsident des OFV.

Fussball kann nur dort erfolgreich sein und seine positiven Werte transportieren, wo Fair Play gelebt wird. Gewalt soll auf dem Sportplatz keine Chance haben. Deshalb unterstützt auch der FC Schaan die Aktion „Faire und sichere Spiele“ und fordert von seinen Funktionären, Trainern und Spielern auch in hitzigen Momenten einen kühlen Kopf und ermahnt die Akteure, dort einzuschreiten, wo die Regeln des Fair Play verletzt werden. Zivilcourage auf und neben dem Platz sind hier gefordert.