Schwieriger wie die Arbon-Partie

Die Schaaner Verteidigung (im Bild Semir Nuhija) ist in St. Margrethen auf der Hut.

Morgen um 17 Uhr trifft die erste Mannschaft des FC Schaan auf den FC St. Margrethen. Die Nordrheintaler sind bereits seit fünf Spielen ungeschlagen, deshalb könnte es für die Schaaner eine heisse Partie werden. Wenn man nicht diszipliniert auf die entscheidenden Akteure der Gastgeber aufpasst, könnte man schnell von den Gegnern überrascht werden, die dafür bekannt sind, dass sie schnell von Defensive in Offensive umschalten können.„Es wird genau so schwierig wie gegen Arbon, wenn nicht schwieriger. Ich habe sie gegen Sevelen beobachtet und sie haben mir sehr imponiert. Sehr gute, technisch versierte Mannschaft mit einigen sehr interessanten Spielern. Das wird eine ganz schwere Angelegenheit“, erklärt Daniele Polverino, der sich vor solcherlei Situationen hingegen nicht fürchtet. Probleme könnte den Schaanern  bereiten, dass sie auch auswärts das Spiel machen wollen. „Es liegt einfach nicht in unserer DNA defensiv zu spielen und daher eröffnen sich für die Gegner oft Konterchancen.“ Doch Polverino bleibt zuversichtlich: „Die Mannschaft hat so gut trainiert diese Woche, dass ich überzeugt bin, dass wir ein sehr gutes Spiel abliefern werden. Wir dürfen ihnen nicht zu viel Platz lassen und uns eng formieren, denn sie nützen die Löcher gnadenlos aus. Wir müssen hinten Kompakt stehen und vorne die Chancen eiskalt nützen“, blickt Polverino nüchtern auf die Partie und deren Erfolgsrezept für Schaan.

Im Winter gut verstärkt
In der Hinrunde lief es bei St. Margrethen nicht rund. Die Schaaner kamen zu einem eher mühelosen 2:0-Sieg auf der Rheinwiese. Mit dem neuen Trainer kamen auch einige starke Spieler im Winter zum Aufsteiger. „Sie haben mit Rizvanovic einen sehr erfahrenen Spieler geholt (Ex-USV in der 1.Liga). Er strahlt Sicherheit und Ruhe und im Zentrum aus. Aufgefallen sind mir Agatic auf der linken Aussenbahn, Vujinovic als Sturmtank und Helder hinten rechts. Sie haben im Winter jene Spieler geholt, die in Mannschaften wie Widnau nicht soviel zum Einsatz kamen. Für mich deshalb nicht verwunderlich dass sie so einen Lauf haben“, erklärt Polverino.

„Schaue nicht aufs Parallelspiel“
Viele werden nach Möglichkeit auf die Parallelpartie in Arbon schielen. Denn ein allfälliger frühzeitiger Meistertitel ist abhängig von der Performance der Thurgauer. „Ich schaue nicht aufs Parallelspiel und werde mich mindestens 95 Minuten lang auf unsere Partie konzentrieren“, erklärt der Italiener an der Schaaner Seitenlinie. „Weil wir es aber vielleicht schon vorher klar machen können, setzen wir in unserer Partie alles auf Sieg und am Ende lassen wir uns vom Ergebnis in Arbon überraschen.“

Rupf und Behluli wieder an Bord
Da Dominic Hehle weiterhin physische Probleme hat, wird abermals der Goalie der Azzurri, Fabian Rupf bei den Schaanern das Tor hüten. Auch Stürmer Fitim Behluli wird die Schaaner unterstützen. Nach dem vorzeitig besiegelten Klassenerhalt der Azzurri wollen die beiden selbstverständlich auch dafür sorgen, dass es in der 1. Mannschaft etwas zu jubeln gibt. Auch Ramon Solinger (unter der Woche im Militär) und eventuell der zuletzt angeschlagene André Arpagaus stehen zur Verfügung.