Schaaner Fb gewinnen in Trübbach

DSC_1825_1946Rund 200 Fussballkids kämpften vergangenen Sonntag im Rahmen des 9. Wartauer Piccolo-Cups in Trübbach in fünf Gruppen um den Sieg. Bei den Fb-Junioren siegte der FC Schaan.

Am frühen Vormittag starteten die G-Junioren zum ihrem Turnier. Die Kinder der Jahrgänge 2007 und 2008 lieferten sich dabei spannende Duelle. Bei toller Stimmung konnten in der übervollen kleinen Halle alle Teams Punkten und Tore schiessen. Am Besten gelang dies dem Team des FC Landquart-Herrschaft, welches sich den Turniersieg erkämpfte. Zweiter wurde der FC Sevelen, Rang drei ging an den USV Eschen/Mauren.

Turniersieg für den FC Schaan
Die zwei Gruppen der 2. Stärkeklasse der F-Junioren mit den Jahrgängen 2005 und 2006 zeigten danach ihr Können. In Gruppe 2 gewann der FC Haag souverän mit 12 Punkten, gefolgt vom FC Vaduz. Die Gruppe 1 dominierte der FC Schaan, gefolgt vom FC Mels. Der FC Ruggell und der FC Balzers erreichten hier die Ränge vier respektive fünf. In der ersten Stärkeklasse machten Sevelen und Trübbach den Sieg unter sich aus, wobei hier der FC Sevelen das direkte Duell mit 3:1 zu seinen Gunsten entschied und so auch Turniersieger wurde. Für den FC Balzers und den FC Triesen resultierten die Ränge drei und vier.

Am frühen Abend traten die Mädchen der Kategorie «Mädchen am Ball» an (Jg. 2003 und jünger) Hier liess der FC Chur 97a nichts anbrennen und sicherte sich mit dem Punktemaximum von 12 Punkten souverän den Sieg. Stark spielten auch die Ruggellerinnen, die auf Rang zwei kamen.

Ein riesiger «Spitzbub» für alle
Ehrevoll gestaltete sich die Siegerehrung. Jedes Kind erhielt den gleichen Kleinpokal, einzig die Beschriftung zeigte die Rangierung an. Dazu gab es eine essbare Medaille in Form eines riesigen Spitzbuben. Die Unterschiede in der körperlichen Entwicklung sind insgesamt noch sehr gross und oft viel entscheidender als die fussballerischen Fähigkeiten. Mit diesem Modus werden auch Teams belohnt, bei welchen der Trainer die schwächeren Spieler gleichermassen spielen lässt, wie die am weitesten Forgeschrittenen. Im Gegensatz zu den Turnieren im Freien, wo es bewusst keine Ranglisten gibt, wird in der Halle noch allzu oft auf Kosten der Schwächeren auf Sieg gespielt.

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 15. Februar 2014)