David gegen Goliath auf der Rheinwiese

Was will man mehr in Schaan: Cup-Viertelfinale und das auch noch gegen die Profis aus dem Nachbardorf – von vielen Schaanern auch als Schaan Süd genannt. Gemeint sind natürlich die Kicker des FC Vaduz Die Vorzeichen für Schaan sind nicht die Besten: Nach dem ersten Aufstieg in die 2. Liga interregional ist man Tabellenletzter. Dennoch geht man nicht ambitionslos in die Partie. Denn jeder möchte die Überraschung schaffen.


Für Abwehrspieler Fabio D’Elia, der selbst drei Jahre lang für die Nachbarn die Schuhe geschnürt hat, wird es wichtig sein, hinten dicht zu halten – ein grosses Problem in der Hinrunde bisher. «Vaduz ist natürlich haushoher Favorit. Bei uns läuft es in der Meisterschaft nicht besonders gut, haben da auch immer wieder Pech. Wichtig wird heute sein, dass wir möglichst lange das ‹zu Null› halten. Denn wenn Vaduz erst einmal in Führung geht, wird es ganz schwer vielleicht doch eine Sensation zu schaffen», weiss der ehemalige Nationalspieler um die schwierige Mission.

Bei Vaduz wird Trainer Eric Orie vor allem der zweiten Garde eine Bewährungschance geben, dennoch wird das Match natürlich ernst genommen. Denn nach der Finalniederlage in der Vorsaison gegen den USV sollen die Verhältnisse heuer wieder gerade gerückt werden.