A-Junioren: Sieg in Celerina

Auf dem höchsten Fussballplatz in Europa (1850 m ü. M.) mussten die A-Junioren des FC Schaan gegen den FC Celerina ran.Wie im ersten Spiel gegen Untervaz gerieten sie in Rückstand, konnten das Spiel aber noch drehen und fuhren am Ende einen 3:1-Sieg nach Hause. 

Celerina war nicht für ihre schöne Spielweise bekannt was sich dann auch zeigte. Schaan versuchte am Anfang mit Kurzpassspiel die Gegner laufen zu lassen. Doch zu Beginn funktionierte dies ganz und gar nicht. Die nötige Konzentration war noch nicht bei allen Spielern vorhanden, vor allem fehlte diese bei Dominik Heeb, der nach etwa fünf Minuten einen Fehlpass in den Lauf des Gegners spielte. Der Stürmer von Celerina liess Pirmin Marxer keine Chance und versenkte denn Ball zum 1:0 für die Gastgeber. Schaan zeigte seinen Frust über das Gegentor mit neuem Spielschwung. Man setzte den Gegner mehr unter Druck. Celerina wurde mehr und mehr zu langen, ungenauen Bällen gezwungen. Diese hatte die Defensive jedoch meist unter Kontrolle. Nach einem schönen Spielzug konnte Vallone in der 30. Minute sein zweites Saisontor markieren.  Schaan zeigte seine Überlegenheit mit mehr Ballsicherheit und weniger Fehlpässen als zu Beginn. In der 40. Minute erzielte Innenverteidiger Alex Marxer den verdienten Führungstreffer zum 2:1 für Schaan nach schön getretenem Eckball von André Arpagaus. Arpagaus versuchte es anschliessend selbst. Sein Schlenzer kurz vor der Pause von der linken Seite landete aber leider am rechten Pfosten.

Stark aus der Kabine

Nach der Pause kamen die Bündner kaum mehr zu ihrem bzw. überhaupt einem Spiel. Schaan gestaltete das Spiel nach Belieben, was aber kaum zu Chancen führte. Das Spiel plätscherte nur noch so vor sich hin. Bis Vallone dann doch nochmals an der gegnerischen Abwehr vorbei war. Dieser passte vor dem heraus eilenden Torhüter schön zu Duran Enes. Dieser brauchte nur noch einzuschieben – 3:1 für Schaan. Die letzten 15 Minuten gehörten keinem der beiden Mannschaften, lediglich dem Schiedsrichter. Die Spieler beider Mannschaften verstanden einige Entscheidungen nicht und wurden daher immer unruhiger. Bei einem Foul ausserhalb des Strafraums an Tobias Schierscher entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter für Schaan. Diesen konnte Arpagaus jedoch nicht verwerten, sein Schuss landete am linken Aussenpfosten.

Zweites Spiel, zweiter Sieg. Man ist auf einem guten Weg.